NABU Kreisverband Düren

nicht-barrierefreie Darstellung * Suche

Sie befinden sich hier: Startseite > Naturschutztipps > 

Hauptmenü

  • Eine Ebene nach oben
  • Fund verwaister Tierkinder
  • Igelfindlinge im Herbst
  • Nisthilfen für Vögel
  • Anlage eines Gartenteichs
  • Wilde Müllablagerungen
  • Heckenschnitt und Baumfällungen
  • Komposthaufen im Garten


  • Kompost im Garten hilft der Natur und Ihrem Geldbeutel

    Haben Sie sich im Gartencenter schon einmal über die teure Blumenerde geärgert oder in ihrer Haushaltsabrechnung über die hohen KomposthaufenAbfallgebühren? Wenn dies der Fall ist, dann gibt es eine einfache Abhilfe. Mit einem Komposthaufen können Sie ihren Müll recyceln und dadurch kostbaren Humus für ihren Garten gewinnen. Zwar gibt es inzwischen im Handel sehr kostspielige, die teils mittels Temperatursteuerung ein schnelleres kompostieren versprechen, doch reicht für den einfachen Normalverbraucher ein ganz normaler Holzbrettkomposter für unter 30 ? völlig aus. Wenn sie den Geruch fürchten oder Angst vor Ungeziefer haben, sollten Sie zu einem komplett geschlossenen Komposter greifen. In den Komposter kommen dann Gemüse- und Obstreste, Eierschalen und der Rasenschnitt. Durch die Zersetzungsprozesse entsteht dann nach einiger Zeit Humus, den sie als Gartenerde für ihre Blumen verwenden können. In Ihrem Komposthaufen wird sich relativ rasch Leben in Form von Regenwürmern, Springschwänzen und anderen Insekten einfinden, die dafür sorgen, dass aus den Abfällen Humus entsteht. Aber auch andere Lebewesen nutzen den Komposter. So gibt es Berichte, dass Ringelnattern in Komposthaufen in Gärten ihre Eier abgelegt haben. Wichtig für einen Komposthaufen ist die richtige Wahl des Standorts. Am besten geeignet sind halbschattige Plätze, wobei sehr wichtig ist, dass der Komposter auf dem Erdboden steht, also Bodenkontakt hat. Denn sonst können die Würmer und anderen Insekten schlecht in den Komposter einwandern. Die Unterschicht sollte aus grobem Material wie Ästen bestehen, damit sich das Wasser nicht sammeln kann. Wenn der Kompost nun voll ist, sollte man auf eine gute Durchmischung des groben und feinen Materials achten und den Komposter oben mit Erde bedeckten. Nach ca. 9 bis 11 Monaten kann man das Ganze nochmals durchmischen und den nun fertigen Humus im Garten verwenden. Da der Komposter in der Zersetzungszeit ruhen sollte, bietet es sich an, zwei Komposter anzulegen, damit man einen immer zur Abfallbeseitigung zur Verfügung hat, während der andere Haufen gerade ruht. Sie sehen also, ein Komposthaufen in ihrem Garten lässt sich leicht realisieren und spart ihnen viel Geld.


    Zusätzliche Informationen anfordern... Zusätzliche Informationen anfordern...


    Seitenanfang | Sitemap | News-Archiv | Impressum | Kontakt | E-Mail
    © 2017 NABU Kreisverband Düren