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  • PRESSEMITTEILUNG NABU NRW | Nr. 07/18 | 26. Januar 2018

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    NABU: Wölfe wandern wieder durch NRW

    Erster Wolfsnachweis in diesem Jahr im Kreis Warendorf  | NABU begrüßt Position der Grünen zur Rückkehr des Wolfes
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    Düsseldorf – Erst wanderte die besenderte Wölfin Naya im Dezember letzten Jahres unbemerkt von Mecklenburg-Vorpommern bis nach Belgien und stattete dabei NRW auf ihrem Weg gleich drei Mal einen Besuch ab und nun wurde am 25. Januar im Kreis Warendorf ein Wolf durch einen Fotonachweis identifiziert. „Wir haben damit gerechnet, dass es jetzt und in den nächsten Wochen wieder zu Wolfsnachweisen in NRW kommen wird, denn nun ist Hauptwanderzeit der Jungwölfe“, erklärt Thomas Pusch, Sprecher des Landesfachausschuss Wolf des NABU NRW.

     

    Diese verließen nun wieder ihre elterlichen Rudel auf der Suche nach eigenem Partner und Territorium und legten dabei durchaus weite Strecken zurück, ohne dass man sie dabei sichtet. „Das zeigt das Beispiel der Wölfin Naya besonders gut. Alleine durch die Besenderung konnte nachgewiesen werden, dass sie sich auch in NRW aufgehalten hat. Das ist eine spannende und wichtige Information aus dem Monitoring der Wölfe“, so Pusch weiter.

     

    Der NABU erwartet in nächster Zeit weitere Nachweise von durchziehenden Wölfen in NRW. Auch deswegen begrüßt der NABU NRW ausdrücklich die kürzlich veröffentlichte Position der naturschutz- und jagdpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Landtagsfraktionen der Grünen, in der die Rückkehr des Wolfes positiv bemerkt und gleichzeitig auf die wichtige Funktion der Weidetierhalter im Naturschutz aufmerksam gemacht wird.

     

    Wie der NABU fordern die Vertreterinnen und Vertreter der Grünen ein bundesweites Fachkonzept auch zur Unterstützung der Weidetierhalter. „So sollte die De-minimis Regelung auch in NRW bezüglich Wolfsausgleichzahlungen entsprechend den Vorgaben aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein angepasst werden“, fordert der NABU-Wolfsexperte. Als Ausnahme sei die De-minimis-Regelung getroffen worden, bei der geringfügige Zahlungen in bestimmten Fällen erlaubt seien, wie zum Beispiel für Ausgleichzahlungen bei Wolfsübergriffen. Der veranschlagte Betrag sei jedoch oftmals nicht ausreichend, um die entstehenden Kosten zu decken. Es sei daher erfreulich, dass sich auf politischer Seite Gedanken gemacht wird, wie dieser Missstand nun auch bundeseinheitlich bei Kompensationszahlungen umgangen werden kann.

     

    Um den Menschen die Sorgen vor dem Rückkehrer Wolf zu nehmen und sie besser auf die zukünftige Anwesenheit von Wölfen in NRW vorzubereiten, hat der NABU das landesweite Umwelt- und Bildungsprojekt zur „Rückkehr des Wolfes nach NRW“ ins Leben gerufen. „Der NABU will so dazu beitragen, die Akzeptanz für den Wolf in der Bevölkerung weiter zu stärken“, ergänzt Katharina Stenglein, Leiterin des Bildungsprojekts zum Wolf beim NABU NRW. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Umwelt und Entwicklung. Derzeit ist die Wanderausstellung zum Wolf im Besucherzentrum des Nationalparks Eifel zu sehen.

     

    Mehr zu den aktuellen Infos rund um den Wolf in Nordrhein-Westfalen findet man hier: https://www.nrw-wolf.de/wolfserwartungsland-nrw/

    Weitere Infos zum NABU NRW-Bildungsprojekt Wolf unter: https://nrw.nabu.de/wolfsprojekt

     

    Für Rückfragen:

    Thomas Pusch, Sprecher LFA Wolf im NABU NRW, mobil: 0170 2158624

    Katharina Stenglein, Projektleiterin „Die Rückkehr des Wolfes nach NRW“ des NABU NRW, mobil: 0177 938 4936

     

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    Herausgeber: NABU Nordrhein-Westfalen, 40219 Düsseldorf

    Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)

    Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail:B.Koenigs@NABU-NRW.de


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