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  • Wirbel um Konzert auf dem Flugplatz Essen/Mülheim

    NABU NRW betrachtet das Konzert vor allem auch als Vorboten für die zukünftige Bebauung des Areals

    Am 22.7.2018 soll mit dem Künstler Ed Sheeran auf dem Flugplatz Essen/Mülheim vor 80.000 Besucherinnen und Besuchern ein Konzert stattfinden. Erstmalig soll das Gelände für eine derartige Nutzung frei gegeben werden. Da der Termin für das Konzert mitten in der Brutzeit liegt, gibt es artenschutzrechtliche Probleme. So gibt es dort u.a. das letzte stabile Vorkommen der selten gewordenen Feldlerche in weitem Umkreis. Der NABU betrachtet das Konzert vor allem auch als Vorboten für die zukünftige Bebauung des Areals. Die Pläne sind kürzlich bekannt geworden und würden dazu führen, dass eine der letzten Freiflächen als Raum für Menschen und Natur komplett verloren gehen würde. Hier liegt für den NABU die eigentliche Problematik.

    „Die für das Konzert vorgesehene Umsiedlung der Feldlerchen auf ein 2 Kilometer entferntes Areals wird nicht funktionieren und ist fachlicher Nonsens“, ist sich der NABU-Landesvorsitzende Josef Tumbrinck sicher. Die beste Lösung wäre, das Konzert entweder zeitlich nach hinten zu verlegen oder den Veranstaltungsort zu wechseln und zum Beispiel nach Düsseldorf in den Bereich der Messe zu gehen.
    Den Klageweg hält sich der NABU als Option offen, um dem Artenschutz hier zum Zuge kommen zu lassen und die spätere Bebauung zu verhindern. Es besteht aber erheblicher Klärungsbedarf über das Ob und das Wie einer Klage, der erst nach Vorliegen der Unterlagen hinreichend beurteilt werden kann.



    Herausgeber: NABU NRW (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 40225 Düsseldorf
    Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)
    Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail: E-Mail: B.Koenigs@NABU-NRW.de


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