NABU Kreisverband Düren

nicht-barrierefreie Darstellung * Suche

Sie befinden sich hier: Startseite > Presse > Pressemitteilungen des NABU NRW > 

Hauptmenü

  • Eine Ebene nach oben
  • Auf den Spuren der Wölfe in NRW
  • Nicht anpusten oder wegschupsen
  • Kohlweißlinge und Tagpfauenaugen am häufigsten
  • Früher als erwartet - Leverkusener Siebenschläfer haben Nachwuchs
  • Neue Kritik an RSK-Befangenheit zu Tihange/Doel
  • Neues internationales Großprojekt zum Amphibienschutz
  • A1-Lückenschluss
  • Landesregierung will Flächenverbrauch forcieren
  • Breite Mehrheit in NRW und in OWL unterstützt einen Nationalpark Senne
  • NABU fordert Neuausrichtung der Natur- und Klimaschutzpolitik in NRW
  • Mitmach-Aktion „Zeit der Schmetterlinge“
  • Rolle rückwärts beim Landesjagdgesetz
  • „Zukunft für den Nationalpark Senne“
  • Leverkusener Siebenschläfer-TV wieder online
  • NABU sucht Helfer für Erfassung der Streuobstflächen in Nordrhein-Westfalen
  • NABU: Fast nur Verlierer unter den Gartenvögeln
  • Große Vogelzählaktion von Vatertag bis Muttertag
  • Gefiederte Glücksboten kehren zurück
  • Natur- und Klimaschutz bleiben auf der Strecke
  • Feldraine für Insekten erhalten
  • Deutsche Postcode Lotterie unterstützt Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW
  • NABU: "Daten zur Natur" sind ein Weckruf
  • NRW muss für sofortiges Verbot insektenschädigender Neonikotinoide eintreten
  • Heimkehrer Wolf - wie bereiten wir uns besser vor?
  • Kröten und Krötenhelfer stehen in den Startlöchern
  • NABU NRW hofft auf breite politische Unterstützung für den Insektenschutz
  • Wirbel um Konzert auf dem Flugplatz Essen/Mülheim
  • Stürmische Wiederbesiedlungsphase scheint beendet
  • Stadt Essen - grün, nachhaltig, lebenswert bitte auch für die Feldlerche
  • Mehr Wintervögel – Insgesamt rückläufiger Trend
  • NABU: Wölfe wandern wieder durch NRW
  • Engagiert und kreativ im Einsatz für die Natur


  • PRESSEMITTEILUNG NABU NRW | Nr. 18/18 | 28. MÄRZ 2018

    ________________________________________________________________

    NABU: „Daten zur Natur“ sind ein Weckruf 

    Tumbrinck: NRW muss den Erhalt der biologischen Vielfalt als besonders dringliche Aufgabe erkennen

    ________________________________________________________________

     

    Düsseldorf – Die heute von Umweltministerin Schulze Föcking vorgestellt 10-Jahres-Bilanz „Daten zur Natur“ zeigt, dass die biologische Vielfalt in Nordrhein-Westfalen weiterhin stark gefährdet ist. „Der Bericht ist ein Weckruf von der und an die Landesregierung, denn positive Entwicklungen bei wenigen Flaggschiffarten wie Uhu oder Fischotter könnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass nach wie vor 45 % der erfassten Arten in Nordrhein-Westfalen auf der Roten Liste stehen“, erklärte der NABU-Landesvorsitzende Josef Tumbrinck. „Die fortschreitende Zerstörung der Natur und die massive Gefährdung unserer Lebensgrundlagen sollten uns allen die Augen öffnen.

     

    Insbesondere im agrarisch genutzten Bereich zeigten sich dramatische Verluste. Das Agrarland umfasst in NRW fast 50% der Fläche. Daher sind die Auswirkungen und die dahinter stehende Problematik bei Feldhamster, Feldlerche, Kiebitz und Co. extrem besorgniserregend. „Die neue Landesregierung muss sich deshalb insbesondere für eine andere EU-Agrarpolitik einsetzen“, so Tumbrinck weiter. Anders gebe es keine Chance, dass Insekten- und Vogelsterben aufzuhalten.

     

    Positiv bewertete der NABU, dass mit den aktuellen „Daten zur Natur“ nun umfangreiche Daten vorgelegt worden seien, die dazu dienen sollten, notwendige Maßnahmen präziser zu ergreifen und die Biodiversitätsstrategie zu überarbeiten. Ebenfalls positiv sei aus Sicht des NABU die Zusage des Landes, den Vertragsnaturschutz stärker als bisher zu fördern. „Klar ist aber auch, das Land muss zur Ausweitung des Vertragsnaturschutzes sehr viel mehr Geld in die Hand nehmen als heute“, sagte Tumbrinck.

     

    Die Entwicklungen im Wald zeigten, dass NRW mehr Wildnisfläche bräuchte. Hier seien jetzt die Kommunen und die Privatbesitzer gefragt, denn das Land habe auf seinen Flächen die Hausaufgaben bei ca. 10 % stillgelegter Fläche gemacht. Der Bund wolle mit einem neuen Wildnisfonds gerade hier helfen.

     

     

    Für Rückfragen:

    Josef Tumbrinck, Vorsitzender NABU NRW, mobil: 0171 3867379

    _______________________________________________________________________

     

    Herausgeber: NABU Nordrhein-Westfalen, 40219 Düsseldorf

    Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)

    Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail: B.Koenigs@NABU-NRW.de


    Zusätzliche Informationen anfordern... Zusätzliche Informationen anfordern...


    Seitenanfang | Sitemap | News-Archiv | Impressum | Kontakt | E-Mail
    © 2018 NABU Kreisverband Düren