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  • PRESSEMITTEILUNG NABU NRW | NR 22/18 | 20. April 2018

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    Gefiederte Glücksboten kehren zurück

    NABU NRW sucht wieder schwalbenfreundliche Häuser in NRW | Bisher über 2000 Häuser ausgezeichnet
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    Düsseldorf –  Zum Start der neuen Schwalbensaison ruft der NABU NRW erneut die Schwalbenfreunde zwischen Rur und Weser dazu auf, die in diesen Tagen zurückkehrenden Mehl- und Rauchschwalben an und in ihren Häusern willkommen zu heißen. Auch in diesem Jahr wird der NABU wieder schwalbenfreundliche Häuser und deren Besitzer auszeichnen. Solche positiven Beispiele werden laut NABU immer wichtiger, weil die Bestände von Mehl- und Rauchschwalben in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich zurückgegangen seien. In Nordrhein-Westfalen stehen beide Schwalbenarten als „gefährdet“ auf der Roten Liste. Früher galten sie als Glücksboten, die das Haus vor Blitz und Feuer bewahrten und das Vieh im Stall vor Krankheiten. Heute sind sie als so genannte Kulturfolger mehr denn je auf die Unterstützung der Menschen angewiesen.

    Eine der entscheidenden Ursachen bei der Misere der Schwalben sind fehlende Brutgelegenheiten. Nicht selten erleben die ortstreuen Langstreckenzieher nach der Rückkehr aus dem afrikanischen Winterquartier eine böse Überraschung: Auch heute noch werden Nester im Zuge von Renovierungen oder aus Unkenntnis an der Hausfassade entfernt. Dabei sind nicht nur die Schwalben, sondern auch ihre Nester durch das Bundenaturschutzgesetz geschützt – selbst im Winter, wenn die Zugvögel im Winterquartier sind. Wer sie zerstört, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die bevorzugt im Innenraum von Ställen brütenden Rauchschwalben finden immer seltener Zugang zum Nistquartier, weil Viehställe in einer auf Effizienz und Hygiene getrimmten Landwirtschaft häufig verschlossen bleiben – sofern der landwirtschaftliche Betrieb nicht ganz aufgegeben wurde.

    Selbst wenn es gut um die häuslichen Brutquartiere bestellt ist, müssen sich Mehl- und Rauchschwalben hierzulande weiteren Schwierigkeiten stellen: In einer versiegelten Landschaft ohne offene Wege und Stellen mit Lehmpfützen finden die Vögel immer seltener geeignetes Material für den Bau ihrer Nester. Zudem hat sich die Nahrungssituation für Schwalben verschlechtert: Da fliegende Insekten ihre Hauptnahrungsquelle sind, geht deren Schwund nicht spurlos an den Vögeln vorbei.

    Dass es um die Schwalben in NRW nicht noch schlechter bestellt ist, verdanken die Tiere den vielen Schwalbenfreunden im ganzen Land. Sie beweisen, dass ein Miteinander möglich ist, indem sie die Tiere bei sich willkommen heißen: Sie schützen die Fassaden mit Kotbrettern vor Verschmutzung anstatt die Nester zu zerstören, sie halten ihnen Zugänge zu Ställen und Schuppen offen oder erhalten ihnen die wichtigen Lehmpfützen. Über 2000 Schwalbenfreundliche Häuser hat der NABU allein in Nordrhein-Westfalen als positive Vorbilder schon ausgezeichnet. Interessenten können unter www.NABU-NRW.de/Schwalbenschutz alle wichtigen Informationen zum Schwalbenschutz und zur Aktion abrufen.

    Für Rückfragen:

    Thorsten Wiegers, NABU NRW Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 0211-15 92 51-13, mobil: 0174 1970545

     

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    Herausgeber: NABU Nordrhein-Westfalen, 40219 Düsseldorf
    Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)
    Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail:
    B.Koenigs@NABU-NRW.de


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