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    20.07.2018

    Früher als erwartet - Leverkusener Siebenschläfer haben Nachwuchs

    Webcam des NABU-Leverkusen gewährt Einblicke in Jungenaufzucht und Sozialverhalten der Bilche

    Nachdem auch in diesem Jahr schon viele schöne Situationen in den Höhlen der Leverkusener Siebenschläfer live per Webcam zu beobachten waren, ist es jetzt endlich soweit: das Siebenschläferweibchen hat Junge geboren und gewährt erste Blicke auf die neuen Erdenbürger. Sehr wahrscheinlich sind die Jungen am Sonntag, den 15. Juli geboren worden – zwei Wochen früher als die Geburtstermine der letzten drei Jahre.

    Die letzten Tage versteckte die frisch gebackene Siebenschläfermutter ihre Kleinen noch vor den Augen der vielen Internet-Betrachter unter den eingetragenen Eichen- und Buchenblättern. „Die hat das Muttertier zuvor eingetragen damit die Jungen weich und warm liegen und gut versteckt werden können, wenn sie nachts auf Futtersuche geht“, so Regine Kossler, Projektdurchführende des seit März 2015 laufenden Leverkusener Siebenschläferprojekts. Bei dem anhaltend warmen Wetter sei aber die Chance groß, jetzt schon einen Blick auf die Jungtiere zu erhaschen.

    Drei bis vier nackte und blinde Leichtgewichte, die gerade einmal 5 Gramm auf die Waage bringen seien dann zu sehen. „So frisch nach der Geburt präsentieren sie sich noch in einem kräftigen rosa - aber diese Phase dauert nicht lange. Schon nach 12 Tagen wird das erste hellgraue Jugendfell gewachsen sein“, erklärt Regine Kossler. Sehen könnten sie in den ersten Tagen auch noch nichts und seien daher vollkommen hilflos auf ihre Mutter angewiesen, die sich fürsorglich um sie kümmere. Über die Nistkastenkameras könne nun beobachtet werden, wie sie krabbeln und gesäugt werden. Kossler: „Da die Kleinen noch kein Fell haben, werden sie auch häufig von der Mutter gewärmt und sind dann natürlich schwerer zu erkennen - Naturbeobachtungen brauchen halt ein wenig Geduld.“

    Durch die nährreiche Muttermilch wachsen die Jungen enorm schnell. In den kommenden sechs Wochen werden sie immer frecher und selbstständiger und trainieren ihre Fähigkeiten. Nach dieser Zeit unternehmen sie bereits die ersten Ausflüge in die Umgebung, kommen aber immer wieder in die Höhle zurück. Der Siebenschläfervater jedoch ist während der gesamten Aufzucht der Jungen von Natur aus nicht mehr zu sehen. „Wir haben bereits im fünften Jahr hintereinander Junge bei den Leverkusener Siebenschläfern“ berichtet Erich Schulz, der erste Vorsitzende des NABU Leverkusen. „In diesem Jahr hängen sehr viele Bucheckern an den Bäumen, so dass die Siebenschläfer genügend zu fressen finden.”

    Bis Mitte Oktober ist durch die Förderung der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW (SUE) der Blick in die Wohnstube der Siebenschläfer über die Live-Webcam des NABU-Leverkusen möglich: www.nabu-leverkusen.de/siebenschlaefer. Ebenfalls zu finden ist die Webcam auf www.nabu-nrw.de.

    Unter www.facebook.com/pages/Familie-Siebenschl%C3%A4fer-geheimnisvolle-Nachtschw%C3%A4rmer/709663329145777 findet man das Projekt Familie Siebenschläfer – geheimnisvolle Nachtschwärmer auch auf Facebook.


    Für Rückfragen:
    Regine Kossler, Projektkoordinatorin NABU-Siebenschläferprojekt, Tel.: +49 151 56 10 50 99, Mail: regine.kossler@nabu-leverkusen.de



    Herausgeber: NABU NRW (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 40225 Düsseldorf
    Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)
    Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail: E-Mail: B.Koenigs@NABU-NRW.de


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